Hugo Reinhart
Am Forsthaus 5
36115 Hilders/Rhön

Historisch
interessant -
abenteuerreich!

Zweiter Weltkrieg:
Erinnerungen aus dem Kriegstagebuch eines 17jährigen, als Soldat
an der Ostfront und der Kriegsgefangenschaft mit drei Fluchtversuche.

Rhönart - Kunst die ich mir leisten Kann!

Aus Altersgründen habe ich meinen
Rhönart-Gemälde-Shop aufgegeben!

Sie finden jetzt auf dieser Website meine
 “Digitale-Rhönart-Gemälde-Galerie”.

Mai, 2018


Rhönwolken

So sehe ich die Rhönwolken

Die häufig an mich gestellte Frage, nach dem Warum und Wieso der oft gewaltigen
Wolkenformationen in meinen Arbeiten, hat mich zu dieser Überlegung angeregt. – Doch
schon der Versuch, solche Wolken in meinen Bildern in Worte zu fassen,
bringt mich in Schwierigkeiten.
Nur in der Ruhe und der Abgeschiedenheit, die ich beim Malen verspüre, gelingen mir
diese Stimmungen aus der inneren Tiefe heraus. – In dieser Verfassung bin ich frei,
und kann spontan mit leichter Hand arbeiten.

Aber wie erklärt sich der Drang zu solcher Darstellung? Da ist einmal die Begeisterung
und die Liebe, die mich als Freund der Rhön und als Maler in meinem Wesen besonders
berührt. Das Malen solcher Stimmungen ist für mich ein Erleben. Ich erahne hier das
demütige Begreifen der Naturgewalten. Meine Gefühle werden dabei nach außen
reflektiert. Ich gewinne Kraft und Stärke. Mein Sein wird Freude. Ich bin völlig
ausgeglichen. Dazu vermitteln mir Wolken das Gefühl von Freiheit, Leichtigkeit,
Hoffnung und Sehnsucht. Gelegentlich aber auch ein Schimmer von Unruhe,
Bedrohung und Schwere.

Dann sind da die typischen Verhältnisse der Westhänge und Höhenrücken der Hochrhön,
in denen die geografischen Lagen derselben dem Himmel jenes besondere Gepräge
geben, das von der Macht dieser Wolken ausgeht, die in meinen Werken vorherrschen.

Für mich sind solche Wolken über der Starre der Landschaft eine ständige Bewegung.
Das versuche ich auszudrücken. Die fließenden Veränderungen in Form und Farbe,
Licht und Schatten, sind mir eine Herausforderung zur Bewältigung meiner Aufgabe. –
Eine tiefe innere Empfindung fängt dabei die Stimmung ein, die ich einmal mit meinen
Sinnen aufgenommen habe. Sie wird jetzt zur Vorgabe für das Bild.

Charakteristische Stimmungen dafür sind auch die Wolken über den Mooren der Hohen
Rhön. In ein beängstigendes, unheimliches Dunkel werden diese oft von tiefhängenden
Wolken gehüllt. – Oder das Sonnenlicht bricht sich in den Wolken, wird in die Farben
des Spektrums zerlegt, die sich dann farbenfroh über den Himmel verteilen und sich
vielfältig in den Wassern der Mooraugen spiegeln.
Immer wieder hat es mich, besonders in den frühen Morgenstunden und in den späten
Abendstunden, in diese Moore getrieben, um meine Beobachtungen mit all meinen
Sinnen in mich aufzunehmen.

Alle haben wir schon einmal diese erhabene Pracht, die von solchen Wolkenbildungen
ausgeht, bewundern dürfen und waren beeindruckt. Jedoch der Versuch, diese
Stimmungen malerisch festzuhalten, gelingt nur mehr oder weniger gut. – Es kann
eine leichte, spielerische Aufgabe sein, dann wieder ein schwieriges Ringen mit Pinsel
und Farbe.

 

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